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Kurhaus
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Die
Kurhaus Kolonade ist mit ca.129 m die längste Säulenhalle in Europa.
Hier befindet sich das "Kleine Spiel" der Spielbank. Das
heutige Kurhaus entstand zwischen 1904 und 1907 für 6 Millionen
Goldmark unter Friedrich von Thiersch anstelle des 1810 erbauten alten
Kurhauses. Es ist im neoklassizistischen Stil gehalten.Der mächtige
ionische Portikus trägt das Wiesbadener Stadtwappen und die
Aufschrift "Aquis Mattiacis" - die Quellen der Mattiaker.
Das Kurhaus wurde 1987 originalgetreu restauriert.
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Der
Kochbrunnen wurde 1366 erstmals als "Brühborn" erwähnt. Er
führt 15 Quellen zusammen und war im 19. Jahrhundert Zentrum der
Wiesbadener Trinkkultur. Die 66°C heiße Natrium-Clorid-Therme ist
die bekannteste Quelle der Stadt und liefert 346 Liter Heilwasser pro
Minute.
Der nahegelegene Kochbrunnentempel dient zum Schutz der
Quellen vor Verunreinigungen
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Kochbrunnen
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Biebricher
Schloß
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Das
Biebricher Schloß, ein prachtvoller dreiflügeliger Barockbau, wurde
von 1700 bis 1750 direkt am Rhein errichtet. Er war Residenz der Fürsten
und späteren Herzöge von Nassau.
Die Rotunde und Galerien dienen
heute als Repräsentationsräume dem hessischen Ministerpräsidenten.
In Wiesbaden -Biebrich befindet sich die Schiffsanlegestelle der Köln-Düsseldorfer,
die in den Sommermonaten täglich Ausflugsfahrten in den Rheingau
anbieten. |
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Das
Stadtschloß wurde 1840 als schlichtes Stadtpalais für Herzog Wilhelm
von Nassau im spätklassizistischen Stil erbaut. Es war in preußischer
Zeit beliebter Aufenthaltsort der preußischen Königs- und der
deutschen Kaiserfamilie. Seit 1946 ist es der Sitz des hessischen
Landtages |
Hessischer
Landtage
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Griechische
Kapelle
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Die
Griechische Kapelle wurde von 1847 bis 1855 als Grabkirche mit 5
vergoldeten Zwiebelkuppeln im russisch-byzantinischen Stil für die
sterblichen Überreste der aus
St. Petersburg
stammenden Gattin Herzog Adolfs , Großfürstin Elisabeth Michailnova
und ihren Säuglingen geschaffen. Der Kirchenraum hat eine reiche
Marmorverkleidung.
Die russisch-othodoxe Gemeinde Wiesbadens hält
ihren Gottesdienst bis heute in der Griechischen Kapelle ab. Der
russische Friedhof wurde 1856 angelegt. Hier befindet sich das Grab
des berühmten expressionistischen Malers Alexej von Jawlensky.
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Die
evangelische Marktkirche wurde von 1852 bis 1862 von Karl Boos als
neogotische dreischiffige Basilika erbaut. Der Westturm mit einer Höhe
von
92 m macht sie zum höchsten Gebäude der Stadt. Die Kirche ist der
erste reine Ziegelbau im Herzogtum Nassau. Vor der Marktkirche
befindet sich "der Schweiger", ein Denkmal für Wilhelm von
Oranien.
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Marktkirche
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