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Niederwald-Denkmal |
In den Jahren 1877 - 1883 nach einem Entwurf von Johann Schilling aus Dresden errichtet, entspricht das pathetische, fast 38 Meter hohe, Monument heute nicht mehr dem Zeitgeschmack. Das Denkmal symbolisiert die Wiedererrichtung des deutschen Kaiserreiches nach dem deutsch-französischen Krieg 1870 / 71. Hauptfigur ist die Germania mit der Kaiserkrone in der erhobenen rechten und dem Reichsschwert in der linken Hand. |
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Drosselgasse |
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Adlerturm |
In der Rheinstrasse, direkt am Rheinufer gelegen. Eckturm der alten Stadtbefestigung, spätgotisch, im 15. Jahrhundert erbaut. 20,5 m hoch, Innendurchmesser 5,00 m. Mauerstärke 1,00 m, vier Stockwerke, darunter das Verlies, nur durch ein Loch im Gewölbescheitel zugänglich. Der Turm lag früher unmittelbar am Rhein. Im vorigen Jahrhundert befand sich im Turm das Gasthaus "Zum Adler", von dem sich auch der Name des Turmes ableitete. Johann Wolfgang von Goethe nahm dort mehrmals während seiner Rüdesheimer Aufenthalte Quartier, den herrlichen Ausblick auf den Rhein bewundernd. |
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Oberhalb des berüchtigten Binger Lochs in den Weinbergen zwischen Rüdesheim und Assmannshausen gelegen, wurde sie in den Jahren 1208 - 1219 von den Gebrüdern Wernherr und Philipp von Bolanden erbaut. Zusammen mit dem gegenüberliegenden Mäuseturm diente sie als Zoll- und Schutzburg. Im Jahre 1370 gelangte die Burg in den Besitz des Domkapites von Mainz. 1688 wurde die Ehrenfels im Pfälzischen Erbfolgekrieg von den Franzosen zerstört. Sie gilt heute als eine der schönsten und am malerischsten gelegenen Burgruinen am Rhein |
Burgruine Ehrenfels |
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Kloster Eberbach |
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Der Eberbacher Kreuzgang wurde um 1250/70 und 1345 erbaut. Über dem Westflügel wurde um 1500 in Fachwerk die ehemalige Kloster Bibliothek aufgestockt. Leider wurden nach der Säkularisierung 1803 Süd- und Ostflügel abgerissen. Allerdings sind wunderschöne und reizvolle Figurenkonsolen der Zeit um 1345 erhalten geblieben. |
Kreuzgang |
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Die Klosterkirche |
Die im romanischen Stil errichtete Basilika wurde in zwei Perioden von 1145-1160 und 1170-1186 erbaut. An der Südseite wurden um 1310-1340 noch neun spätgotische Kapellen mit prächtigen Maßfenstern erweitert. Die reiche Innenausstattung ging bei der Klosteraufhebung 1803 verloren. Das brachte aber der Klosterkirche ihre ursprüngliche mittelalterliche Schönheit wieder. Heute finden wir noch einige Grabplatten in der Klosterkirche wieder. So die Grabplatte von Wignand von Hynsberg +1511, Adam Allendorf +1518 mit Ehefrau, die Grabplatten der Grafen von Katzenellenbogen und dem Baldachingrab mit den Grabplatten der Erzbischöfe Gerlach von Nassau +1371 und Adolf II von Nassau +1475. |
Die Geschichte des Kloster Eberbaches |
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